Managed IT · 8 Min. Lesezeit

Eigener IT-Mitarbeiter vs. externer Dienstleister – ein ehrlicher Vergleich

Diese Frage stellen sich viele Unternehmen ab einer gewissen Größe. Wir beantworten sie ehrlich – auch wenn die Antwort manchmal zugunsten des eigenen Mitarbeiters ausfällt.

Was kostet ein eigener IT-Mitarbeiter wirklich?

Auf dem Papier klingt ein Gehalt von 45.000 € brutto überschaubar. Aber das ist nur ein Teil der Kosten. Rechnet man alle Faktoren ein, sieht das Bild anders aus:

KostenpositionBetrag (jährlich, ca.)
Bruttogehalt Junior-IT-Admin42.000 – 52.000 €
Arbeitgeberanteil Sozialversicherung (~21 %)8.800 – 11.000 €
Weiterbildung & Zertifizierungen2.000 – 5.000 €
Hardware / Arbeitsplatz1.500 – 3.000 €
Urlaub & Krankheitstage (25–30 Tage)Ausfall ohne Ersatz
Gesamt (konservativ)ca. 55.000 – 72.000 €

Wichtig: Ein Junior-IT-Admin kann nicht alles. Komplexe Themen wie IT-Sicherheit, Netzwerkplanung oder Cloud-Migration erfordern Spezialistenwissen – das bedeutet entweder teurere Fachkräfte oder externe Unterstützung on top.

Was kostet ein externer IT-Dienstleister?

Das hängt stark vom Leistungsumfang ab. Für Managed IT Services – also ein umfassendes Rundum-Paket mit Monitoring, Support, Updates und Reaktionszeiten – rechnen Unternehmen mit 5–25 Mitarbeitern typischerweise mit:

Das macht bei einem vollständigen Paket ca. 10.000–24.000 € jährlich – deutlich weniger als ein Festangestellter, mit deutlich mehr Breite an Wissen.

Der direkte Vergleich

KriteriumEigener MitarbeiterExterner Dienstleister
VerfügbarkeitMo–Fr, Kernzeitoft 24/7 oder erweiterte Zeiten
FachwissenSpezialgebiet des MATeam mit Spezialisten
Planbare KostenNein (Gehalt + Extras)Ja (Monatspauschale)
BetriebsbindungHochVertragsabhängig
AusfallrisikoHoch (Urlaub, Krankheit)Gering (Team)
SkalierbarkeitSchwerEinfach
Geeignet für Firmen mit...50+ Mitarbeiter, komplexe ITbis ~100 MA, fokussiert auf Kerngeschäft

Unser ehrliches Fazit

Für Unternehmen bis ca. 50 Mitarbeiter in Bayreuth und der Region ist ein externer Managed-IT-Dienstleister in den meisten Fällen die wirtschaftlich und fachlich sinnvollere Wahl. Die Kombination aus Planbarkeit, Teambreite und Reaktionsfähigkeit schlägt den Einzelkämpfer im Büro.

Ab ca. 80–100 Mitarbeitern und/oder sehr speziellen IT-Anforderungen kann ein Hybrid-Modell sinnvoll sein: ein interner IT-Koordinator, der mit einem externen Dienstleister zusammenarbeitet.

Tipp: Viele unserer Kunden hatten vorher einen internen IT-Verantwortlichen „nebenher" – also jemanden, der die IT mitgemacht hat neben seinem eigentlichen Job. Das ist teuer und riskant. Ein klarer Schnitt lohnt sich.

Unsicher, was für Ihr Unternehmen passt?

Wir beraten Sie ehrlich – auch wenn die Antwort am Ende ein anderer Weg ist. Im kostenlosen Erstgespräch finden wir das gemeinsam heraus.

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